Dieter Westphal 1935 – 2025
Dieter Westphal ist am 5. August im 91. Lebensjahr gestorben. Er ist im April 1953 als 18-Jähriger in die SPD eingetreten und war mit 72 Jahren unser nach Mitgliedsjahren mit Abstand ältestes Mitglied.
Seit über 50 Jahren war Dieter Westphal im SPD-Distrikt Rahlstedt politisch aktiv. Zunächst vor allem in Hohenhorst, wo er unter anderem jährlich große SPD-Kinderfeste organisierte und als Mitglied der SPD-Fraktion im damaligen Ortsausschuss Rahlstedt, deren Fraktionsvorsitzender er lange Jahre war.
In der Mitte der 1970ger Jahre war Dieter Westphal eine große Stütze in den politischen Auseinandersetzungen um die Errichtung des selbstverwalteten Jugendzentrums STARTLOCH, das in diesem Jahr seit 50 Jahren besteht.
Ab 1991 war er Abgeordneter in der Bezirksversammlung Wandsbek und legte seine Schwerpunkte vor allem auf die Bereiche Soziales und Stadtplanung. Als Sprecher der SPD im Wandsbeker Stadtplanungsausschuss hat er sich vor allem für den sozialen Wohnungsbau in unserem Bezirk eingesetzt.
Später war es vor allem seinem Engagement und seiner Beharrlichkeit zu verdanken, dass mit dem „Haus am See“ in Hohenhorst und dem „Treff-Großlohe“ in Großlohe wichtige und erfolgreich arbeitende Stadtteiltreffs neu entstehen konnten.
Seine enormes Engagement, seine offene, stets freundliche und den Menschen zugewandte Art haben ihm weit über die SPD hinaus Respekt und Anerkennung verschafft.
Wir vermissen unseren Freund und Genossen Dieter Westphal schmerzlich und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Uwe Bramfeld 1941 – 2025
Uwe Bramfeld hat sich jahrzehntelang für die Rahlstedter-SPD in verschiedenen Parteiämtern eingesetzt, sei es als Vorsitzender der SPD im Stadtteil Rahlstedt-Ost, später dann als stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender der SPD-Rahlstedt.
Unter seinem Vorsitz gelang es, die Rahlstedter SPD wieder zur stärksten Partei in Rahlstedt zu machen. Dies gelang ihm dadurch, dass er die unterschiedlichen Strömungen in der SPD wieder zusammenbrachte und auf das Ziel -die Verbesserung der Lebensbedingungen in Rahlstedt- konzentrierte.
Darüber hinaus war Uwe Bramfeld langjähriges Mitglied und später der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Hamburg-Rahlstedter Baugenossenschaft eG (HARABAU), die den größten Teil ihres Wohnungsbestandes im Stadtteil Rahlstedt hat.
Hier förderte er - neben dem Neubau von Wohnungen - tatkräftig den genossenschaftlichen Gedanken und setzte sich mit Herz und Verstand für die Anliegen der Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.
Wir werden Uwe Bramfeld als Mensch und engagierten Vertreter der Rahlstedter-SPD in dankbarer Erinnerung behalten.
