Gerade erst wurde der Bereich der Rahlstedter Feldmark durch ein sehr umfangreiches Planverfahren auf Hamburger Seite gesichert. Dadurch wurde sichergestellt, dass der Bereich naturbelassen bleibt und durch die Rahlstedterinnen und Rahlstedter zur Erholung genutzt werden kann. Hamburg hat damit einen wesentlichen Beitrag für die Natürlichkeit des Gebietes geleistet.
Schon seit jeher war es nicht erlaubt und teilweise auch gar nicht möglich von Rahlstedt nach Barsbüttel oder von Barsbüttel nach Rahlstedt mit Kraftfahrzeugen durch dieses Gebiet zu fahren. Auf Schleswig-Holsteiner Seite stehen auch heute noch entsprechende Durchfahrtsverbotsschilder an der Ecke Rahlstedter Heideweg / Bessenkamp / Fahrenbergweg (siehe Foto). An der Südseite des Fahrenbergwegs in der Nähe des Gewerbegebiets Barsbüttel fehlt dieses Schild allerdings.
Wie der Regionalsprecher der SPD Oliver Schweim im Stadtteilbeirat Rahlstedt-Ost erfuhr, wurden im Zuge der Baumaßnahmen des neuen Gewerbegebietes in Barsbüttel die Zufahrtsmöglichkeiten und die Beschilderungen angepasst. Jetzt ist es vollkommen legal von Barsbüttel nach Rahlstedt über den Feldweg zu fahren. Umgekehrt jedoch nicht.
Wie die Hamburger Polizistin im Stadtteilbeirat Rahlstedt-Ost berichtete, führt dies dazu, dass Fahrzeuge vollkommen legal aus Richtung Barsbüttel nach Rahlstedt fahren können. Sie berichtete, dass sie nicht einschreiten kann.
Auch haben ihre Rückfragen bei den zuständigen Stellen der Schleswig-Holsteiner Verwaltung nicht zur Behebung dieser Situation geführt.
Wie ein Bürger im Stadtteilbeirat berichtete, kommt es durch diese Situation auf dem engen Feldweg immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen Fahrzeugen und Fußgängern. Wie der Bürger auch berichtet, gab es früher kurz hinter der Hamburger Landesgrenze am Faltenbergweg auch einen Schlagbaum mit Schloss. Dieser ist auf dem GOOGLE-Streetview-Bild von 2022 (s. Foto) auch noch zu erkennen. Dieser fehlt nun.
Oliver Schweim dazu: „Ich habe mit der SPD in Barsbüttel telefoniert. Dort wurde mir versichert, dass auch Barsbüttel keine Durchfahrtsmöglichkeit über die Feldwege möchte. Wir haben daher im Regionalausschuss Rahlstedt beantragt, dass die Hamburger Verwaltung mit Schleswig-Holstein dafür sorgt, dass Schranken und oder entsprechende Schilder wieder aufgestellt werden".
