In unserem Newsletter am 29.05. (Link) berichteten wir über die Durchfahrtsmöglichkeiten durch die Feldmark zwischen Rahlstedt und Barsbüttel. Trotz des schnellen Handelns der Hamburger Politik ist das Problem leider noch nicht gelöst.
Das Bezirksamt hatte Kontakt mit den Schleswig-Holsteiner Behörden aufgenommen. Die Polizei und das Bezirksamt haben den Regionalausschuss Rahlstedt am 1. Oktober 2025 mit einer schriftlichen Mitteilung über den aktuellen Sachstand informiert. Die Hamburger Polizei verdeutlicht in ihrer Stellungnahme, dass eine Lösung durch eine Beschilderung auf Hamburger Seite nicht möglich ist. Es wurde erläutert, dass auf Schleswig-Holsteiner Seite die rechtlichen Voraussetzungen für eine Sperrung des Weges für Kraftfahrzeige geschaffen und dann dort die entsprechenden Verkehrsschilder aufgestellt werden müssen.
Im Zuge des durch Barsbüttel neu geschaffenen Gewerbegebietes wurden augenscheinlich die früher vorhandenen entsprechenden Verkehrszeichen am Feldweg durch die Schleswig-Holsteiner Behörden entfernt. Das Bezirksamt Wandsbek hat geprüft, ob die Aufstellung von Schranken möglich ist. Um auf Hamburger Seite entsprechende Schranken mit Schließzylindern für die Feuerwehr aufzustellen, müssten seitens Schleswig Holsteins gleichzeitig auf deren Seite entsprechende Verkehrsschilder und ggf. Schranken aufgestellt werden.
Auf Betreiben von Oliver Schweim (SPD) hat die Wandsbek Koalition (SPD, GRÜNE, FDP) einen Antrag in die Regionalausschusssitzung am 1.Oktober 2025 eingebracht, dass sich das Bezirksamt bei den Schleswig Holsteiner Behörden dafür einsetzt, die "Entwidmung" dieses Weges und die Aufstellung von Sperrschildern vorzunehmen. Außerdem wurde das Bezirksamt gebeten, dem Regionalausschuss regelmäßig über den Fortgang zu berichten und mitzuteilen, welche Schleswig Holsteiner Behörden sich um welche Schritte kümmern.
In diesem Video zeigt Oliver Schweim die heutige Situation in Barsbüttel.
Wir bleiben an dem Thema dran und werden berichten.
