Menschen mit den unterschiedlichsten Handicaps gehören zu unserer Gesellschaft. In der Behindertenrechtskonvention der UN ist unter anderem auch das Recht auf die Teilhabe in den Bereichen Erholung, Freizeit und Sport festgeschrieben.
Daher sollen nun auch Spielplätze so gestaltet sein, dass sie auch für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen optimal nutzbar sind. Dieses Thema hat nun die Regierungskoalition in der Wandsbeker Bezirksversammlung aufgegriffen.
Zukünftig soll die inklusive Gestaltung bei der Sanierung und dem Neubau von Spielplätzen berücksichtigt werden. Mindestens eines der vier inklusiven Merkmale (Anwesenheit, Teilnahme, Leistung und Unterstützung) soll dabei erfüllt werden. Das kann zum Beispiel der barrierefreie Zugang zum Spielplatz und zu einzelnen Spielgeräten, die Möglichkeit zur Teilnahme an gemeinsamen Spielen oder die Förderung von Beweglichkeit und Geschicklichkeit durch besondere Spielgeräte oder auch ein barrierefreier Zugang zu einem Spielgerät sein.
Aber auch Leitsysteme, die Erreichbarkeit von behindertengerechten Toiletten oder ein Stromanschluss für die Versorgung von notwendigen medizinischen Geräten oder Hilfsmitteln wie Rollstühlen, können eingerichtet werden.
Auch im Internet soll künftig auf barrierefreie Spielplätze hingewiesen werden.
Hierzu wurde nun ein Antrag der Wandsbeker Koalition (SPD, Grüne und FDP) gestellt, der mit deutlicher Mehrheit angenommen wurde.
