Hamburg wächst. Viele Menschen kommen gerne in unsere Stadt, das bedeutet auch zunehmenden Verkehr, sowohl auf den Straßen wie auch den Gehwegen. Dabei kommen Fußgängerinnen und Fußgänger oft in den Konflikt mit Fahrzeugen beim Überqueren von Straßen. Vielfach haben die Bürgerinnen und Bürger daher zusätzliche Fußgängerüberwege, sogenannte „Zebrastreifen“ gefordert.
In der Vergangenheit war es oft schwer neue Zebrastreifen zu bauen, da dazu bestimmte rechtliche Gegebenheiten eingehalten werden mussten. Unter anderem musste eine bestimmte Mindestanzahl von Personen pro Stunde die Straße an den fraglichen Stellen überqueren. Da dies eine zwingende Vorschrift war, konnte diese weder von der örtlichen Polizei noch von der Lokalpolitik umgangen werden. Dadurch war es an Stellen, an denen Menschen durchaus gefährliche Situationen wahrgenommen haben, der Bau von „Zebrastreifen“ nicht möglich.
Diese Regeln wurden nun geändert und erlauben dadurch Fußgängerüberwege an Stellen, an denen in der Vergangenheit keine Umsetzung möglich war.
Da besonders Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen oft Schwierigkeiten haben, Straßen sicher zu queren und uns immer wieder Bürgerinnen und Bürger auf diese Problematik hingewiesen und um eine Verbesserung gebeten haben, hat die Wandsbek Koalition (SPD, GRÜNE und FDP) einen Antrag in den Regionalausschuss Rahlstedt eingebracht und darin weitere Zebrastreifen gefordert.
Damit wurde beschlossen in der Amtsstraße, der Sieker Landstraße sowie Am Pulverhof die Einrichtung neuer Zebrastreifen zu prüfen.
Inzwischen hat die Fachbehörde bestätigt, dass diese neuen Zebrastreifen eingerichtet werden.
