Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) startete einen neuen Wettbewerb.
Hierbei können Bürgerinnen und Bürger private, noch versiegelte Flächen in einer neuen Beteiligungsplattform hochladen, damit sie entsiegelt werden könnten. Diese sollen dann naturnah begrünt und wasserdurchlässig gestaltet sein.
Das fördert die Stadt mit dem Programm RISA-Förderung Entsiegelung.
Dabei kann z.B. eine insektenfreundliche Begrünung die Artenvielfalt in der Stadtnatur stärken. Versiegelte Flächen erhöhen besonders in dicht bebauten Innenstädten die negativen Folgen der Klimakrise. Einerseits führen versiegelte Flächen besonders bei Starkregenereignissen zu höheren Schäden. Außerdem speichern die versiegelten Flächen in hohem Ausmaß die Wärme. Das wiederum hat negative Auswirkungen auf den Menschen.
Sind die Flächen aber entsiegelt und begrünt, kann das Wasser viel besser versickern. Der Kühlungseffekt mildert die Sommerhitze außerdem viel besser ab. In großem Maße umgesetzt, kann das eine wirksame Maßnahme für die Klimaanpassung sein.
Darum hat die Umweltbehörde nun den Wettbewerb zur Entsiegelung privater Flächen begonnen. Alle Grundstückseigentümer können ihre unnötig versiegelten Flächen entsiegeln und naturnah begrünen.
Privatpersonen und Unternehmen können sich beteiligen und bei beteilige.me eintragen. Dort kann man die bereits vorgeschlagenen Flächen einsehen sowie den aktuellen Bearbeitungsstatus.
Aber auch Flächen im öffentlichen Raum kommen in Betracht.
Kontakt:
Freie und Hansestadt Hamburg, BUKEA,
Neuenfelder Straße 19, Tel.040-428405285
E-Mail: bodenschutz-altlasten@bukea.hamburg.de
Der Wettbewerb soll jährlich stattfinden und endet in diesem Jahr am 31. Oktober. Hier die detaillierten Informationen zu diesem Wettbewerb.
Es gibt drei Kategorien, in denen Preise vergeben werden:
Der Bezirk mit den meisten entsiegelten Flächen erhält den „Goldenen Spaten“.
Der Stadtteil mit der meisten entsiegelten Fläche wird mit der „Goldenen Gießkanne“ ausgezeichnet und die „Goldene Harke“ geht an Privatpersonen oder an Unternehmen, die die größte Fläche entsiegelt haben.
Noch mehr Informationen finden sich unter: www.hamburg.de/go/abpflastern