Wer als Fußgängerin oder Fußgänger schon einmal von der Rahlstedter Straße an der Ecke Schweriner Straße am dortigen sozialen Dienst vorbeigelaufen ist, dem sind vielleicht die vielen Kieselsteine auf dem Gehweg aufgefallen. Gerade für ältere Menschen nicht ganz ungefährlich.
Woher kommen diese Steine?
An der Ecke Schweriner Straße / Rahlstedter Straße befindet sich vor dem dort ansässigen Sozialen Dienst eine schmale Fläche, die mit Kieselsteinen (Korngröße ca. 0,5 - 1cm) gefüllt ist. In Richtung Schweriner Straße besteht ein Gefälle, so dass dort ein Absatz entsteht. Dieser Absatz ist anfänglich fast ebenerdig und wird zunehmend zu einer Stufe zwischen den privaten Flächen und dem öffentlichen Raum.
Oliver Schweim, Regionalsprecher der SPD-Fraktion dazu: „Die Situation ist nicht ganz einfach. Die Fläche mit den Kieselsteinen befindet sich dabei zu 100% auf dem privaten Grundstück. Die Teile des privaten Grundstücks und des öffentlichen Raumes gehen nahtlos ineinander über. Für Passantinnen und Passanten ist daher nicht auf den ersten Blick erkennbar, welcher Teil öffentlich und welcher privat ist. Lediglich bei genauerem Hinsehen ist zu erkennen, dass sich die Pflasterung unterscheidet.
Das Problem kann daher auch nicht direkt alleine durch die Hamburger Verwaltung gelöst werden, Hier müssen die Eigentümer der privaten Fläche aktiv werden.“
Der kürzeste Weg um die Ecke zu passieren verläuft über die Kieselfläche. Dadurch treten Passantinnen und Passanten unwissentlich in die Kieselfläche und verteilen die Kiesel großflächig auf dem öffentlichen Weg.
Oliver Schweim: „Gerade für ältere Menschen stellen die Kiesel dabei eine Stolpergefahr dar. Auch der zunehmende Absatz der privaten Fläche stellt eine Stolpergefahr dar.
Wir haben daher im Regionalausschuss Rahlstedt dazu bei der Hamburger Verwaltung beantragt, dass diese den Eigentümer der privaten Fläche bittet die Gefahrenstelle zu beseitigen.“
