Es ist immer wieder ein Ärgernis. Müll wird einfach an der Straße abgelegt, Einkaufswagen werden mit nach Hause genommen und dann dort stehengelassen.
Der Müll und die Einkaufswagen verschandeln nicht nur die Straßen, sie kosten uns alle auch schlichtweg Geld. In Hamburg kann jeder, der wild abgelagerten Müll sieht, diesen bei der Stadtreinigung melden. Dazu gehören auch wild abgestellte Einkaufswagen:
https://www.stadtreinigung.hamburg/stadtsauberkeit/verschmutzung-melden/
Das geht telefonisch unter der Rufnummer 040/2576-1111 oder per Smartphone mit einer App der Stadtreinigung. Die App ist sehr komfortabel. Öffnen, auf „Schmutzecke melden“ klicken und mit der Kamera ein Bild machen. Die App ermittelt den Standort automatisch und schickt die Meldung an die Stadtreinigung. Der Müll wird dann abgeholt. Sofern möglich wird dabei versucht die Müllsünder zu ermitteln. Am Ende zahlen wir alle dies aber über die Müllgebühren.
Oliver Schweim, Abgeordneter der SPD Rahlstedt in der Bezirksversammlung Wandsbek dazu: „Jeder der Müll oder Einkaufswagen einfach in der Gegend stehen lässt muss sich bewusst machen, dass er eine Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Straftat begeht.“
Was viele nicht wissen, auch das Mitnehmen der Einkaufswagen ist im Zweifel eine Straftat. Einkaufswagen darf man sich nicht einfach für den Weg nach Hause „ausleihen“. Das kann als Diebstahl gewertet werden. Da gilt auch nicht der Hinweis: „Ich bringe ihn ja zurück.“.
Auch wenn es manche Menschen nicht leicht haben ihre Einkäufe nach Hause zu bringen, sprechen Sie Menschen auf der Straße an, die einen Einkaufswagen einfach mitnehmen. In schlimmeren Fällen, wenn Sie beobachten, dass Nachbarn dies wiederholt machen und die Einkaufswagen sich bei Ihnen sammeln, informieren Sie die jeweilige Supermarktleitung oder die Polizei.
Gleiches gilt, wenn Sie beobachten, dass jemand Müll auf die Straße stellt. Auch das Hinausstellen offenkundigen Mülls mit dem Schild „Zu Verschenken“ ist nicht statthaft. Insbesondere, wenn keine Kontaktdaten erkennen lassen, woher der Müll stammt. Auch das ist eine Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Straftat.
Seitens der SPD haben wir das Problem im Blick und nehmen das Thema sehr ernst. Wir appellieren auch an die Einzelhändler in Rahlstedt ihr Gelände und ihre Einkaufswagen mit Systemen auszustatten, die die Einkaufswagen blockieren lassen, sobald diese das Gelände des Supermarktes verlassen.
