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19.12.2019

Treff-Großlohe für 2020 abgesichert

Daniel Gren - der "Kümmerer" im Treff Großlohe

Die Stadtteilarbeit, der Seniorentreff und der Kümmerer im Treff Großlohe sind in 2020 sicher!

Die Bezirksversammlung hat in ihrer letzten Sitzung im Dezember die Stadtteilarbeit, den Seniorentreff und die Kümmererstelle im Treff Großlohe für das Jahr 2020 mit insgesamt fast 32.000€ abgesichert. Diese Entscheidung ist wieder auf die Initiative der SPD zurückzuführen, die auch schon wie in den letzten Jahren, sich intensiv um die Belange in Großlohe kümmert.

Dabei steht die Fortführung der sozialräumlichen Stadtteilarbeit in Großlohe im Vordergrund und soll abgesichert sein.

Die Stadtteilversammlung Großlohe hat als Träger das Seniorenbüro e.V. Hamburg (Antragsteller der Mittel für das Jahr 2020) betraut.

Ehrenamtlich engagierte Bewohnerinnen und Bewohner mit Wohnsitz in Großlohe wirken verantwortlich im Stadtteilbeirat mit. 2012 wurde die sozialräumliche Stadtteilarbeit begründet, wurde aber bereits seit Anfang der STEG-Arbeit durch einzelne Aktive und Gruppen getragen.

Zwei wesentliche Bereiche sollen in Großlohe gefördert werden. Zum Einen sollen bestehende und neue Projekte der Großloherinnen und Großloher zum Erfolg geführt werden. Mittlerweile passiert im Treff ja eine ganze Menge: der Seniorentreffpunkt erreicht immer mehr ältere Menschen, die Bastelaktivitäten mit Kindern, Großlohe räumt auf, die regelmäßige Suppenküche am Samstag, jahreszeitliche Feste und das Frühstück sind nur einige wichtige Säulen des Angebotes. Auch die in 2019 begonnenen Kurse Erste Hilfe, Gesundheits-und Ernährungsveranstaltungen werden auch in 2020 bestehen bleiben. Ein geplanter Nähtreff und ein Café könnten Angebote werden, die weitere Menschen ansprechen sollen.

Zum anderen freuen wir uns, dass wir Herrn Gren noch vor Weihnachten mitteilen konnten, dass sein Engagement im Treff Großlohe auch weiterhin ganz wichtig ist und deshalb auch die finanzielle Absicherung der Kümmererstelle beschlossen worden ist.

2017 wurde die halbe „Kümmererstelle“ eingerichtet. Herr Gren ist der Kümmerer vor Ort. Er ist der erste Ansprechpartner für die Sorgen, Nöte und Probleme der Menschen vor Ort. Sein immer offenes Ohr ist bekannt.

Herr Gren war ursprünglich engagiertes Mitglied im Stadtteilbeirat. Bis 2013 leistete er diese Stadtteilarbeit ehrenamtlich. 2014 konnte dann mit Hilfe des Quartiersfonds eine 450€-Stelle eingerichtet werden.

Herr Gren wohnt im Stadtteil. Daher sind ihm die Alltagsprobleme der Menschen im Quartier Großlohe bekannt, die geprägt sind von Arbeitslosigkeit, Wohnsituation, Schulden, Aufenthaltsrecht und Verbraucherschutz, um einige zu nennen. Persönliche Beratung, Hilfe zur Selbsthilfe und das individuelle „Bekümmern“ sind wichtige Unterstützungsmerkmale für die Ratsuchenden. Ein großes Vertrauen trägt diese Arbeit.

Er stellt Kontakte zum Bezirksamt, zu Pflegestützpunkten, zu Schuldnerberatungsstellen und zu anderen zuständigen Stellen her.

Eine erste LebensNotHilfe, wenn man so will. Darüberhinaus unterstützt er auch Anbieter von Stadtteil- Aktivitäten, Projekten bei der Umsetzung ihrer Ideen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtteilversammlung notwendig. Eine Menge Arbeit ist das. Und sie erhöht sich ständig. Auch eine Erweiterung der Öffnungszeiten wäre sinnvoll.

Im Gespräch mit Michael Ludwig, Bezirksabgeordneter der SPD in der Bezirksversammlung Wandsbek, äußerte Herr Gren den Wunsch nach einer Erhöhung der Stundenzahl dieser Kümmererstelle, um der immer mehr werdenden Arbeit gerecht werden zu können. Dieses Ziel soll nun verfolgt werden.

Dazu soll jetzt ein Stellen- und Leistungsanforderungskatalog erstellt werden, der deutlich machen und begründen soll, was alles geleistet wird und warum mehr Kümmererstunden nötig sind.