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01.12.2019

Das Zentrum von Großlohe soll attraktiver werden – Neubau des EKZ

Dieses Model des ersten Entwurfes des künftigen Zentrums von Großlohe wurde der Stadtteilversammlung vorgestellt (Sicht von Süden)

Nun ist es endlich soweit. Nachdem immer wieder darüber spekuliert wurde, ob und wann in Großlohe das in die Jahre gekommene Einkaufszentrum endlich modernisiert, oder sogar ganz neu gebaut wird, haben nun der Eigentümer, die „Alstertreu Immobiliengesellschaft“, und ihr Architekt auf einer öffentlichen Sitzung der Stadtteilversammlung Großlohe ihre ersten Ideen für ein neues „Nahversorgungszentrum Großlohe“ vorgestellt. Kürzlich hatte dazu der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Jetzt gehen die konkreten Planungen los.

Das in die Jahre gekommene Einkaufszentrum soll komplett abgerissen werden und dort, unter Einbeziehung des Grundstücks der Kirchengemeinde, ein neues Quartierszentrum mit Läden, Wohnungen und Grün- und Begegnungsbereichen geschaffen werden. Die derzeitigen Läden, allen voran der REWE-Markt, sollen auch künftig dort wieder Platz finden. Das bisher eingeschossige Ladenzentrum soll in den Obergeschossen mit rund 200 Wohnung überbaut werden. Die Wohnflächen werden in der Spannbreite zwischen 40qm und 135qm liegen. Davon werden, wie es die SPD überall durchsetzt, mindestens 30% geförderter, also Sozialwohnungsbau sein. Alle Gebäude sollen eine Dachbegrünung und eine Solarenergienutzung erhalten.

Auch der große REWE-Parkplatz, dessen Stellplätze erhalten werden, soll einen Deckel mit Wohnungen und Grünflächen darüber erhalten. Für die 2-3 jährige Bauzeit sollen Zwischenlösungen für die Läden geschaffen werden, um die Versorgung des Anwohner sicher zu stellen. Gedacht ist z.B. an eine Realisierung in mehreren Bauabschnitten.

Der Eigentümer des EKZ und die Bezirkspolitiker erhoffen sich eine Attraktivitätssteigerung dieses Nahversorgungszentrum um nicht nur die derzeitigen Geschäfte langfristig dort halten zu können, sondern um auch neue Geschäfte, Gastronomie und andere Gewerbetreibende. wie z.B. Ärzte, für diesen Standort zu gewinnen. Insgesamt wird eine deutliche Attraktivitätssteigerung von Großlohe und eine Verbesserung der Nahversorgungsangebote für die Bewohner erwartet.

Es soll in den kommenden Monaten ein Konzept „aus einem Guss“ erarbeitet werden. Deshalb strebt der Eigentümer eine gemeinsame Bebauung mit der Kirchengemeinde an. Es sollen auch wieder kirchliche und soziale Nutzungen eingeplant werden. Angedacht sind auch barrierefreie Wohnungen für Behinderte und Senioren. Erste Reaktionen von Vertretern der Kirche waren dazu positiv.

Bevor Ende Januar oder im Februar die Öffentliche Plandiskussion zum neuen Bebauungsplan in Großlohe stattfinden wird, soll auf Bestreben der SPD auch eine gesonderte Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen an diesen Planungen stattfinden, um auch deren Interessen und Anregungen schon im ersten Entwurf bestmöglich berücksichtigen zu können. Das Bezirksamt wird dazu kurzfristig Kontakt zu den örtlichen Kinder- und Jugendeinrichtungen aufnehmen.

Diese erste Vorstellung der Pläne in Großlohe wurde von den zahlreich anwesenden Bürgern und Interessenvertretern durchweg sehr positiv aufgenommen. Allerdings werden wir noch länger warten müssen bis die ersten Bagger anrollen. Bei einem so großen und wichtigen Projekt dauert es wohl mindestens 2 Jahre bis die Planungen abgeschlossen sind und der neue Bebauungsplan Gesetz geworden ist. Dem schließen sich dann 2 – 3 Jahre Bauzeit an.