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29.04.2022

Neue Chance für das Café im „Haus am See“

Die Wandsbeker Abgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Aydan Özoguz, bei der Eröffnung des neuen "Host & Friends".

Aus ehemals "Horst" wird „Horst & Friends", eine neue Chance für das Café im Haus am See.

Das Projekt des Restaurants „Horst“ im Haus am See, das bis März 2022 mit Fördermitteln der Behörde betrieben wurde und Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigung bot, wurde kürzlich beendet.

Durch intensive Bemühungen der Politik und der zuständigen Hamburger Behörden konnte eine jetzt Fortsetzung in veränderter Form erreicht werden.

Am 25. 4.2022 konnte die Eröffnung des neuen Bistro-Cafés im „Haus am See“ im Beisein der ehemaligen Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und heutigen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Aydan Özoguz, gefeiert werden.

Aus ehemals „HORST“ wurde nun „HORST & FRIENDS“.

Mit dem neuen Konzept hat das „Haus am See“ in Konkurrenz zu anderen Bewerbern den Zuschlag für dieses von der Sozialbehörde und dem Jobcenter unterstützte Quartiersprojekt zur beruflichen Eingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsprozess erhalten. Für langzeitarbeitslose Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Quartier Hohenhorst wurden nun neue Arbeitsplätze im „Haus am See“ geschaffen. Sie werden angeleitet, geschult und während der Projektlaufzeit engmaschig begleitet.

Das neue Projekt wird von Andre Braun geleitet. Er ist kein Unbekannter in Hohenhorst. Seinerzeit war er der Leiter des Projektes RISE, einem sozialen Entwicklungskonzept in Hohenhorst, aus dem das Haus am See, der Stadtteilbeirat, neue Parkanlagen und vieles neue mehr entstanden ist.

Die Leiterin der Gastronomie ist Ela Berger. Acht weitere MitarbeiterInnen gehören diesem Gastro-Team an. Zusätzlich wurden noch weitere Sprachmittler für Übersetzungsleistungen in mehreren Sprachen für den Stadtteil eingestellt.

Das neue Konzept sieht vor, dass es einerseits ein Bistro mit Café-Betrieb geben wird, andererseits soll sich dieser Ort zu einem internationalen Treffpunkt entwickeln.

Mit einer zukünftigen großen Auswahl an internationalen Speisen sollen möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner in Hohenhorst und darüber hinaus erreicht werden.

Das kulinarische Angebot zeigte bereits bei der Eröffnung die bunte Essensvielfalt dieses bunten Stadtteils.

Stetig sollen auch die Öffnungszeiten erweitert werden. Schlussendlich will man in der Zeit von Montag bis Samstag in der Zeit von 9.00 Uhr -20.00 Uhr geöffnet haben.

Außerdem ist auch ein Außerhausverkauf geplant. Die Im Bistro zubereiteten und gekochten Speisen sollen an die Kunden ausgeliefert werden.

Es wird Frühstück geben, Pizza, Pasta, Burger, eine Salatbar, Kaffee und Kuchen sowie Eis.

Als Besonderheit ist geplant, dass es an einzelnen Tagen ein besonderes Gericht des Tages oder der Saison aus einem anderen Land geben soll. Man darf gespannt sein, denn in Hohenhorst tummeln sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Herren Länder.

Auch Aydan Özoguz lobte dieses Projekt und wünschte allen Beteiligten eine erfolgreiche Zeit und den möglichen späteren Einstieg in den 1. Arbeitsmarkt.

Besonders lobte sie das Engagement, mit dem dieses Projekt ermöglicht worden ist. Ein besonderer Dank galt allen an diesem Projekt beteiligten Menschen, die es geschafft haben, dass dieser Neustart gefeiert werden konnte.

Um für den großen Eröffnungstag gut vorbereitet zu sein, aber auch um die Abläufe zu prüfen und die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzuarbeiten, wurde bereits vorher geprobt und geübt.

Es ist auch Ziel sich selbst kritisch hinterfragen zu lassen. Dazu wünscht sich das neue Bistro-Café Team von jedem Gast ein Feedback. Auf einer vorbereiteten Karte können die Gäste Kritik üben, Verbesserungsvorschläge machen oder aber auch loben. Die ausgefüllten Karten können in den Briefkasten „Lob&Kritik“ eingeworfen werden

Wer mutig genug ist, kann seine Bewertung natürlich auch persönlich den Mitarbeitern mitteilen.

An diesem Projekt war auch die Bezirkspolitik, gemeinsam mit der Verwaltung für Soziales in Wandsbek beteiligt. In einem Beschluss im Ausschuss für Soziales brachte die SPD-Fraktion, gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner einen Antrag ein, in dem die Verwaltung gebeten wurde, dem Dachträger Erziehungshilfe e.V. vom „Haus am See“ unterstützend bei der Bewerbung um die Ausschreibung für die Finanzierung dieses Projektes zur Seite zu stehen.

Michael Ludwig, Mitglied des Sozialausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek dazu:
„Durch eine langfristige Beschäftigung in gemeinwohlorientierten und arbeitsmarktnahen Arbeitsplätzen, wie sie das „Haus am See“ bietet, sollen sich positive Entwicklungen sowohl für die geförderten Beschäftigten als auch für die Wohnquartiere selbst ergeben.“