arrow-left arrow-right close contrast download easy-language facebook instagram telegram logo-spe-klein mail menue Minus Plus print search sound target-blank Twitter youtube
Inhaltsbereich
29.04.2022

Regionalausschuss vergab den Rahlstedter Sozialpreis 2021

V.r.n.l.: Katja Gayk-Görne, Jörg Meyer (Vorsitzender des Regionalauschusses), Stefan Kufeke.

Auch in diesem Jahr hat der Regionalausschuss engagierte Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger mit dem Umwelt- und Sozialpreis ausgezeichnet. Diesmal wurde der Preis geteilt verliehen.

Er ging an zwei unterschiedliche Vereine und Initiativen in Rahlstedt, die sich im sozialen Bereich im Jahr 2021 besonders hervorgetan und engagiert hatten.

Katja Gayk-Görne engagiert sich in Rahlstedt-Meiendorf sehr intensiv für die „Rettung von Lebensmitteln“, die an bedürftige Menschen weitergegeben werden können.

Die Verschwendung von Lebensmitteln, so Katja Gayk-Görne, ist für viele Menschen kein Problem. Aber wissend, dass es auch sehr viele Menschen gibt, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind, gelingt es Katja Gayk-Görne immer wieder, Lebensmittel von Geschäften zu sammeln. Lebensmittel, die eigentlich weggeworfen werden sollen, aber noch genießbar sind, können so an Bedürftige Menschen weitergegeben werden.

Der Vorsitzende des Regionalausschusses Rahlstedt: “Sie ist eine Lebensmittelretterin, die auch ein wenig versucht, die Welt zu retten“.

Angeboten werden aber auch Veranstaltungen, bei denen aus „geretteten“ Lebensmitteln ein Essen gekocht wird.

Dabei sind die Vorbereitung und die Logistik dazu sehr arbeitsintensiv. Aber das macht der Preisträgerin nichts aus, denn in dieser Aufgabe geht sie auf.

Das Foodsharing sollte sich in Rahlstedt noch weiter ausweiten und noch mehr bedürftige Menschen erreichen. Möglicherweise ist der verliehene Preis ein Türöffner, um Grenzen überwindbar zu machen.

Herr Kufeke, Vorsitzender des Rahlstedter Vereins, FRKJ, Förderung Rahlstedter Kinder und Jugendlicher, ist der 2. Preisträger des Umwelt- und Sozialpreises 2021.

Als der Verein im Jahre 1999 gegründet wurde, ahnte niemand, dass er sich so erfolgreich für benachteiligte junge Menschen in der Zukunft engagieren würde.

Fleißig sammelt der Verein Geld für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Das gesammelte Geld gibt der Verein ohne Verluste durch Verwaltungsaufwand direkt an die betroffen jungen Menschen in unserem Stadtteil weiter. So hat der Verein in vielen Notlagen verschiedenster Art helfen können und im Lauf der Zeit bisher fast 100.000 Euro an Benachteiligte weitergeben können. Dies geschah immer ehrenamtlich und ohne Verwaltungspersonal.

Bis heute werden Schulen, Kindertagesstätten und Jugendgruppen bei Aktivitäten in sportlichen, sozialen und kulturellen Bereichen unterstützt.

Ein paar seien stellvertretend genannt:
- Förderung von Naturschutzaktivitäten im Naturschutzgebiet Höltigbaum,
- Unterstützung bei Gewaltprävention,
- Unterstützung bei der Einrichtung einer Fahrradwerkstatt,
- Hilfe bei der Einrichtung einer Schulbibliothek,
- Unterstützung bei der Anschaffung kindgerechter Spielgeräte
- und Hilfe bei der Förderung des Projektes „Raufen, Ringen und Rangeln“ unter Kindern als psychomotorisches Erziehungsmittel.
Auch wurden Gelder für Theaterbesuche „zugeschossen“.

Auch heute sind die Mitglieder des Vereins namenhafte Bürgerinnen und Bürger aus Rahlstedt, die sich dem Wunsch verschrieben haben, benachteiligte Kinder und Jugendliche in Rahlstedt zu fördern.

So werden Lebenswege zum Guten beeinflusst und Bildung und berufliche Entwicklung der heranwachsenden Generation unterstützt.

Diese Aufgabe wird in verschiedenen Formen umgesetzt. So wird Not gelindert, das soziale Miteinander gefördert, Bildung und Erziehung unterstützt und es sollen soziale Nachteile versucht werden, auszugleichen. Dabei helfen in Rahlstedt Unternehmen, Kaufleute, viele private Einzelspenderinnen und Einzelspender und andere Institutionen aus Rahlstedt mit.

Aber auch Bußgeldfonds, der Fonds „Auf Augenhöhe“, die Bürgerstiftung sowie die Hamburger Bürgerschaft sind dabei.

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, dass sich Bürgerinnen und Bürger engagieren.

Rahlstedts damaliger Juwelier, Herr Feldmann, Herr Rolf Mietsch, ehemaliger Ortsamtsleiter und seine Nachfolgerin Frau Gudrun Moritz, Herr Alphart Schulze, ehemaliger Vorsitzender des AMTV, Klaus Banik, ehemaliger Leiter des Postamtes in Rahlstedt, Alfred Spott, Blumenhändler, Ernst Harms, ehemaliger Leiter der Volksbank in Rahlstedt sowie Peter Dwinger, Mineralölhandel gehörten zu den Gründungsmitgliedern im Jahr 1999.

Vielen Dank für die so großartige soziale Arbeit, die vom FRKJ in Rahlstedt geleistet wird.